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Medizinisches Botox

moderne Therapie bei Hyperhidrose (übermäßiges Schwitzen) & muskulären Verspannungen

Viele Menschen leiden unter starkem, übermäßigem Schwitzen – insbesondere im Achselbereich, an den Händen oder Füßen. Diese sogenannte Hyperhidrose kann den Alltag erheblich beeinträchtigen und trotz herkömmlicher Maßnahmen wie speziellen Deodorants, topischen Therapien oder vorbeugenden Verhaltensstrategien bestehen bleiben. In solchen Fällen kann medizinisch eingesetztes Botox eine wirksame und gut verträgliche Behandlungsoption darstellen.

Darüber hinaus kann die Therapie auch bei ausgeprägten muskulären Verspannungen, etwa im Nacken- oder Schulterbereich, sinnvoll sein. Durch die gezielte Hemmung der Schweißdrüsenaktivität bzw. die Entspannung überaktiver Muskelgruppen lassen sich die Beschwerden häufig spürbar reduzieren. Die Behandlung erfolgt ausschließlich nach sorgfältiger ärztlicher Untersuchung und individueller Indikationsstellung.

Einsatzbereiche

Wer nutzt medizinisches Botox – und wofür?

Medizinisches Botox wird vor allem von Menschen genutzt, die unter starkem Schwitzen (Hyperhidrose) oder ausgeprägten muskulären Verspannungen leiden – insbesondere im Nacken-, Schulter- oder Stirnbereich. Diese Beschwerden entstehen häufig durch Überaktivität einzelner Muskelgruppen oder eine erhöhte Aktivität der Schweißdrüsen. Unsere Behandlung richtet sich ausschließlich an funktionelle Beschwerden, bei denen eine lokale Entspannung medizinisch sinnvoll sein kann.

Neurologische Erkrankungen oder komplexe Schmerzsyndrome stehen dabei nicht im Fokus unserer Praxis – hier arbeiten wir bewusst ergänzend und nicht in Konkurrenz zu spezialisierten Fachärztinnen und Fachärzten.

Geschlechter-Trend

  • Männer → häufiger bei Bruxismus & Hyperhidrose 33% 33%
  • Frauen → häufiger bei Migräne & Spannungskopfschmerzen 20% 20%

Was wir behandeln

Hyperhidrose (übermäßiges Schwitzen)

Muskuläre Verspannungen

Was wir bewusst nicht behandeln

Migräne

Zuständigkeit: Neurologie / Schmerzmedizin

Bruxismus

Zuständigkeit: Zahnmedizin, Kieferorthopädie, CMD-Spezialisten

Unsere Praxis konzentriert sich bewusst auf klar definierte, ambulant gut behandelbare Beschwerden, bei denen die lokale Botulinum-Therapie medizinisch sinnvoll und sicher durchgeführt werden kann.

Wir ergänzen die bestehende Versorgung – wir ersetzen sie nicht.

  • Keine neurologischen Langzeittherapien

  • Keine komplexen neuromuskulären Erkrankungen

  • Keine Behandlungen, die eine fachübergreifende Diagnostik erfordern

Bei unklaren Symptomen, atypischen Schmerzen oder Verdacht auf eine zugrunde liegende Erkrankung erfolgt eine Zuweisung oder Empfehlung an die zuständige Fachrichtung.

Einfach. Präzise. Wirksam.

Ihre Behandlung in drei einfachen Schritten

Vorgespräch

Im ärztlichen Gespräch werden Ihre Beschwerden besprochen, die betroffene Region untersucht und die Behandlung verständlich erklärt.

Vorbereitung

Die entsprechende Stelle wird desinfiziert und mit einer speziell dafür vorgesehenen Betäubungscreme behandelt, bevor die Injektion erfolgt.

Ergebnis

Die Behandlung dauert nur wenige Minuten. Erste Effekte zeigen sich nach einigen Tagen und werden auf Wunsch in einem Folgetermin besprochen.

Wann übernehmen Krankenkassen die Kosten?

Die Behandlung mit Botulinumtoxin kann bei Hyperhidrose in Einzelfällen von der Krankenkasse erstattungsfähig sein. Die Voraussetzungen unterscheiden sich je nach Krankenkasse und Versicherungsstatus.

Für rein muskuläre Verspannungen handelt es sich in der Regel um eine Selbstzahlerleistung.

Eine mögliche Kostenübernahme erfolgt ausschließlich nach vorheriger Prüfung durch die Krankenkasse.
Auf Wunsch unterstützen wir Sie dabei mit:

  • ärztlicher Dokumentation

  • medizinischer Begründung

  • Empfehlung zur weiteren Vorgehensweise

Risiken & Nebenwirkungen

Wie bei jedem medizinischen Verfahren können auch bei der Anwendung von Botulinumtoxin Nebenwirkungen auftreten. Dazu zählen unter anderem:

allergies@2x

vorübergehende Rötungen oder Schwellungen

autoimmune-disease@2x

Druck- oder Spannungsgefühl an der Einstichstelle

tissue@2x

selten: unerwünschte Entspannung angrenzender Muskelbereiche

Vor jeder Behandlung werden alle Risiken ausführlich erläutert.